Der Kontakt mit Pferden ist anregend und entspannend zugleich: Diese Tiere berühren uns durch ihre analoge Kommunikation besonders auf der emotionalen Ebene und halten uns zu ständiger geistiger und körperlicher Bewegung an. Pferde gehen mit unerschrockenem und unvoreingenommenem Gemüt auf Menschen zu. Sie sehen uns mit anderen Augen, denn sie lesen nicht in gesellschaftlichen Codes von Kleidung, Schönheit und Norm. Ihre Sinne lesen im Ausdruck, in der Körpersprache und in der Bewegungsqualität. Pferde können in unseren Bewegungen Gefühle sehen.

Die Ausbildung zu Therapiepferden ist sehr komplex und langwierig. Wurde diese jedoch absolviert, können Pferde die Equotherapie folgendermaßen unterstützen:

Das Therapiepferd als Sprachrohr von Gefühlen.
Therapiepferde dienen den TherapeutInnen als Lautsprecher von Emotionen. Doch auch die KlientInnen sollen lernen, die Sprache der Pferde zu deuten und so ein emotionales Feedback zu erproben.

Das Therapiepferd als Animateur und Begleiter.
Therapiepferde sind für viele KlientInnen die Motivation, über ihren eigenen Schatten zu springen und sich Themen und Übungen zu stellen. Ganz nebenbei bauen Pferde Ängste ab und verringern Peinlichkeiten. Pferde halten die Therapiestunden im Hier und Jetzt ab und machen aus dem Ernst der Lage ein Spiel.

Das Therapiepferd als Trainer für das Leben.
Im Zuge von Spielen und Mutproben, in Einzel- oder Gruppenübungen setzen sich die KlientInnen intensiv mit den Therapiepferden auseinander. Daraus ergibt sich ein gutes Training für das Leben, den Alltag und den Kontakt zu Mitmenschen.


Unsere Therapiepferde

El buena Felicita

 

 

Sorita Fé

 

 

Jokki Macciato

 Jokki

 

 

Prinsessa fra Storadal

 

 

Rain of Atacama

 

 

Inti Jallu Kurumi

 

 

Daisy

 

 

Flori

 

 

El benigno Tamino

 

 

Pony of Alaska

 

 

Farah

 

 

Yakari Carant

 

 

Calfiao Soltura

 

 

Rüdiger

 

 

La Esperanza Pipistrela

 

 

Unser Nachwuchs

Vanoukie

 

 

Miakoda

 

 

Cocuya

 

 

Soyala Torbellino

 

 

Unsere Philosophie im Umgang mit Pferden

Unser Konzept der Pferdehaltung ist komplex, da es sich an den natürlichen Bedürfnissen der Pferde orientiert. Schlagworte zu unserer Pferdehaltung sind: Abwechslung, Selbstbestimmung, ArtgenossInnen, Beschäftigung, Bewegung

Der Umgang mit Tieren

Tiere haben ein Bewusstsein, Gefühle und eine Psyche, die der des Menschen in ihren basalen Bedürfnissen ähnlich ist. Sie verdienen es, dass ihre Persönlichkeit und ihre Privatsphäre respektiert werden, im Gegenzug erwarten wir von ihnen ein angepasstes Verhalten an die notwendigen Regeln des Zusammenlebens mit Menschen. Dieses Abkommen erzeugt ein kooperatives Zusammenspiel zwischen unseren Tieren und unseren KlientInnen.

Der Umgang mit Pferden

Wir haben insgesamt 17 Pferde. Alle im Therapiebereich eingesetzten Pferde haben eine zwei- bis dreijährige Grundausbildung genossen und dürfen erst dann als e.motion Therapiepferde arbeiten. Dies bringt eine hohe Verlässlichkeit gepaart mit viel „Verstand“ der Tiere für ihren Job mit sich.

Pferde sind Lebewesen wie Menschen auch; das heißt nicht, dass man Pferde im Bezug auf unsere Kulturtechniken „vermenschlichen“ sollte, sondern, dass die basalen Gefühle und Bedürfnisse von Pferden und Menschen ähnlich sind. Pferde sind (in unserem Sinn) nicht vernünftig, daher müssen w i r auf sie „aufpassen“ wie auf Kinder.

Pferde sind Herdentiere. Sie wissen, dass es eine Rangordnung gibt und sie müssen ihrem Leittier oder menschlichen „Führer“ voll vertrauen können. Sie müssen selbstverständlich annehmen können, dass er oder sie jede Situation richtig einschätzt. Nur wenn sie dieses Vertrauen haben, werden sie R e s p e k t schenken. Vertrauen hat nichts damit zu tun, wie „lieb“ jemand mit seinem Pferd umgeht. Sehr vorsichtiges, verhätschelndes, fragendes, bemutterndes Verhalten kann Pferden das Gefühl geben, der Mensch möchte seine Leittier-Verantwortung nicht tragen, sondern sucht seinerseits Schutz beim Pferd. Dies führt nicht zu Vertrauen und folglich auch nicht zu Respekt, je nach Pferdetyp wird das Pferd die „Zügel selbst in die Hand nehmen” und versuchen, diesen Menschen nach bestem Pferde-Wissen und Pferde-Gewissen in Sicherheit zu bringen. Es wird aber nicht mit diesem Menschen mitgehen, da es ihm nicht vertraut.

Wichtig ist, den Pferden ein klarer, realer Partner zu sein. Pferde haben ein sehr feines Gespür für menschliche „Verdeckungskünste“. Das heißt, wenn ich von einem Pferd etwas will, muss ich das klar als meinen Wunsch und nicht als Frage darstellen.

Druck erzeugt immer Gegendruck. Ziehen, rempeln usw. lösen meist sehr klare Gegenreaktionen aus. Mentaler Druck (gestikulieren, reden, sich groß machen …) ist physischem immer vorzuziehen, da physischer Druck Gegendruck erzeugt.


Helfen Sie uns mit Ihrer Spende

Falls Ihnen unsere Arbeit gefällt, können Sie uns gerne mit einer Spende unterstützen.

 

Ihre Spende ist steuerlich absetzbar!

Buch: Pferdegestützte Traumatherapie

Stolz verkünden wir: Das Buch "Pferdegestützte Traumatherapie" von Dr. Karin Hediger und Mag. Roswitha Zink ist erschienen!!!

Hier geht´s zur LICHTBLICKHOF Homepage mit der Möglichkeit online zu spenden!

www.lichtblickhof.at

Beim online shopping ohne Kosten spenden

www.shopplusplus.at/emotion

 

smile.amazon schafft Lichtblicke

Jetzt unter www.smile.amazon.de einkaufen und Verein e.motion auswählen -> es wird automatisch gespendet! DANKE