Wissenschaftliche Arbeiten

Neben dem therapeutischen Alltag mit vielen großen und kleinen Sternstunden, Pferdekraft tanken, Lichtblicke schenken und dem DA SEIN für Kinder und Jugendliche in Krisen, liegt uns die wissenschaftliche Annäherung an das Thema Pferdetherapie sehr am Herzen.

So haben wir in den letzten Jahren immer wieder kleinere Forschungsarbeiten angefertigt, haben alle paar Jahre eine Forschungsgruppe für größere Projekte gebildet und bekommen erfreulicher Weise immer wieder die Möglichkeit Vorträge über unsere Arbeit zu halten.

Forschungsgruppe Equotherapie

2018 hat wieder ein gößeres Forschungsprojekt gestartet. In Kooperation mit der Universität Wien, der Abteilung Komparative Medizin des Messerli Forschungsinstitut der Veterinärmedizinischen Universität Wien und der Siegmund Freud Universität fand im Februar die Datensammlung statt und nun geht es an die Auswertung zu dem Thema „Sie spüren deinen Herzschlag! Die Herzrate, Herzratenvaraibilität und Kortisolausschüttung als Indikatoren der Synchronisation in pferdegestützter Therapie.“

2014 fand bei e.motion ein Forschungsprojekt in Zusammenarbeit mit der Fachhochschule Van Hall Larenstein in Leeuwarden, Holland, statt. Unter dem Titel "Wer beeinflusst wen?- Interaktion zwischen Klient, Pferd und Therapeut"  erarbeiteten Saskia Aust und Ilona van Dongen in ihrer Abschlussarbeit des Studienganges Tiermanagement mit Schwerpunkt Tiergestützte Therapie
Das Ziel der Studie war es herauszufinden, inwiefern sich Pferd und Kind in der freien Interaktion, wie sie bei e.motion stattfindet, auf kommunikativer Basis beeinflussen und welche Position die Therapeutin in dieser Beziehung einnimmt.

2006 startete unter der Leitung von Univ.Doz. Dr. Thomas Stephenson und Mag. Roswitha Zink ein Forschungsprojekt: Mittels Videoanalyse wurde der nonverbalen Kommunikation zwischen Menschen und Pferd nachgegangen, um die Wirkmechanismen und das Potential der Equotherapie genauer darstellen und erklären zu können.

Im Rahmen der Erstellung dreier Diplomarbeiten wurden folgende Schwerpunkte behandelt:

  • Psychodynamisch orientierte Diagnostik in der Equotherapie. Unter Berücksichtigung körpersprachlicher Kommunikationsformen des Klienten/der Klientin in der Interaktion mit dem Pferd als Ausdruck emotional-psychischer Strukturen. (Sophie Fischer)
  • Analogien nonverbaler Interaktionsprozesse. Die Mutter-Säugling-Interaktion und die Klient/Klientin-Pferd-Interaktion in der Equotherapie© unter besonderer Berücksichtigung von Affektivität. (Dorothea Gansterer)

  • Die freie körpersprachliche Interaktion mit dem Pferd als Szene. (Karin Poinstingl)

Außerdem wurden wurden in den letzten Jahren zahlreiche kleinere Forschungsarbeiten angefertigt. Zu Themen wie:

  • Therapeutische Angebote für Menschen mit Behinderung
  • „Platz da!“ Selbstbestimmung für Mensch und Tier
  • Erhebung der Angebote zu Therapie mit dem Pferd
  • Paradigmen in der Mensch-Tier-Beziehung
  • Konstruktivismus und Therapie mit Pferden
  • Resilienz und Therapie mit Pferden
  • Pferdegestützte Traumatherapie

2005 konnten wir mit einer Forschungsarbeit „Paradigmen in der Mensch-Tier-Beziehung“ den ersten Platz beim Forschungspreis der Tierschutz Ombudsstelle Wien erhalten.

Wir stehen gerne für nähere Informationen zur Verfügung, wenn Sie Interesse an unseren Forschungsarbeiten haben. Die Forschung und die Vernetzung mit Gleichgesinnten macht uns großen Spaß und wir freuen uns über Austausch. Leider sind unsere zeitlichen Ressourcen dafür oft beschränkt. Wir sind in erster Linie Therapeutinnen für Kinder und Jugendliche in Krisen und natürlich darf auch die Versorgung der Tiere nicht zu kurz kommen, da bleibt oft wenig Zeit für die Wissenschaft. Wir bitten um Verständnis, dass dadurch die Beantwortung von Anfragen diesbezüglich manchmal ein bisschen mehr Zeit brauchen!

Erhebung nonverbaler Kommunikationsmuster zwischen Mensch und Pferd mittels Videoanalyse
gansterer_fischer_poinstingl_forschungsgruppe_equotherapie_2011.pdf - 565 kB

Vorträge und Workshops

 

Workshops und Vorträge bei kleinen und großen Fachtagungen brachten dem methodischen Entwurf von e.motion immer wieder viel Anerkennung ein und wir freuen uns auch dieses Jahr wieder auf den fachlichen Austausch.

Regelmäßig von April bis Oktober

2018

8.3. Workshop (ÖKL/LFI-Zertifikatslehrgang „Tiergestützte Intervention am Bauernhof“)

13.4. Lange Nacht der Wissenschaft bei e.motion

26.-29.6. Vorträge beim HETI Congress in Dublin

6.-8.9. e.motion Fortbildung "Lichtblicke im Takt"

24.-26.9 Teilnahme bei Child in the City

22.10 Vortrag bei der Konferenz in Fót, Ungarn

25.-27.10 Panel Discussion bei der PATh Int. Konferenz in Orlando, Florida (US)

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Charity für e.motion - Lichtblickhof

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